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    In den 80er Jahren war , in der Oberpfalz in Bayern eine Atommüllaufbereitungsanlage (Umwandlung von Atommüll zu Kernbrennstoffen wie Plutonium) in Höhe von 5 Milliarden Euro geplant zu bauen. Diese Anlage sollte in Wackersdorf platziert werden. Es gab aber auch Gegner von diesen Aufbereitungsanlagen, dass waren meißtens politische Rockkonzerte, die in den 1980er Jahren stattfanden, bis die Pläne für die Aufbereitungsanlagen 1989 aufgegeben wurden. Nach dem Stopp des Baus der Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf erfolgte die Aufarbeitung des verbrauchten deutschen Brennstoffs in Frankreich und Großbritannien. Nachdem aber auch dieser “Schneller Brüter” in Deutschland aufgegeben wurde, gab es nichts das dagegen sprach, nicht wieder in große Plutoniumproduktionsanlagen zu investieren. Im Jahr 1986 (dem Jahr von Tschernobyl) demonstrierten 120.000 meist junge  Menschen in Wackersdorf gegen die Wiederaufarbeitungsanlage. Nach der Tschernobyl-Schockwelle hatten antinuklearen Organisationen in Österreich  die Kraft, nukleare Projekte über die Grenzen hinweg zu bekämpfen. Gemeinsam mit den deutschen Widerständlern verhinderten sie die  ersten kommerziellen Wiederaufarbeitungsanlage für hochradioaktive Abfälle in Deutschland. 1989 wurde die Anlage ganz eingestellt.

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